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Welche Schnur zum Spinnfischen?

Geflochtene oder monofile Schnur – was beim Spinnfischen im Winter und darüber hinaus besser passt.

Geflochtene Schnur hat sich beim Spinnfischen als Standard etabliert, weil sie sich bei gleicher Tragkraft deutlich dünner herstellen lässt als monofile Schnur und dadurch weitere Würfe sowie eine bessere Bissanzeige durch minimale Dehnung ermöglicht. Gerade bei feinen Bissen von Zander oder Barsch macht sich dieser direkte Kontakt deutlich bemerkbar.

Monofile Schnur punktet dagegen mit ihrer Dehnung, die Fehler beim Anschlag abfedert und besonders bei hakenscharfen Ködern oder unerfahrenen Anglern Aussteiger reduzieren kann. Im Winter, wenn geflochtene Schnur bei niedrigen Temperaturen steifer wird und leichter zu Frostbildung an den Ringen neigt, greifen manche Angler bewusst zu monofiler Schnur oder passen zumindest das Vorfach an.

Für die meisten Anwendungen bietet sich geflochtene Hauptschnur in Kombination mit einem monofilen oder fluorocarbonen Vorfachstück an, das die Vorteile beider Materialien vereint: hohe Sensibilität bei gleichzeitiger Dehnungsreserve am köderseitigen Ende. Im Video oben wird der direkte Vergleich speziell für winterliches Spinnfischen erklärt.

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