Die besten Wallergewässer in Deutschland
Große Flüsse und tiefe Seen: Diese Gewässer gelten als besonders wallerreich.
Der Wels hat sich in den vergangenen Jahrzehnten in nahezu allen großen deutschen Flusssystemen ausgebreitet und wird zunehmend auch in Seen gezielt angelt. Als wärmeliebender Fisch ist er im Sommer am aktivsten – dann lohnt sich der gezielte Ansitz an den folgenden Gewässern besonders.
Zu den bekanntesten deutschen Wallergewässern zählen die großen Flusssysteme Rhein, Elbe, Donau, Main und Ruhr, die alle einen etablierten Welsbestand und regelmäßig kapitale Fänge vorweisen. Ein besonderer Geheimtipp unter Kennern ist die Naab bei Naabeck im Raum Schwandorf, wo laut Anglerberichten Welse bis weit über 45 Kilogramm gefangen wurden.
Auch stehende Gewässer bieten teils hervorragende Bedingungen: Der Bodensee, der Chiemsee und die Müritz gehören zu den Seen, die regelmäßig als gute Wallergewässer genannt werden. An großen Flüssen und tiefen Seen wird oft vom Boot aus geangelt, um Rinnen und tiefe Strukturen zu erreichen, die vom Ufer aus nicht zugänglich sind.
An großen, schiffbaren Flüssen gelten oft besondere Regeln zu Fahrrinnen, Uferzonen und Nachtangeln – informiere dich vor dem Angeln über die zuständige Gewässerkarte und lokale Besonderheiten, insbesondere wenn du vom Boot aus angeln möchtest. Bestandsdaten und Zugangsregeln ändern sich zudem von Jahr zu Jahr, weshalb ein aktueller Blick beim örtlichen Verein oder Bewirtschafter sich immer lohnt.
Welche Ausrüstung und Montage sich fürs Wallerangeln vom Boot bewährt haben, erfährst du in unserem entsprechenden Ratgeber. Und wenn du unsicher bist, welches Setup zu deinem Budget und deinem bevorzugten Gewässertyp passt, hilft dir unser Angelberater weiter.
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