Brachsenangeln mit der Feederrute
So gelingt gezieltes Feedern auf große Brachsen mit der richtigen Futterstrategie.
Brachsen ziehen in Schwärmen über weiche, schlammige oder sandige Böden und lassen sich hervorragend mit der Feederrute gezielt anfüttern. Ideale Stellen liegen oft in tieferen, ruhig fließenden Flussabschnitten oder in Seebereichen mit weichem Grund, an denen sich Futterstellen langfristig etablieren.
Eine Feederrute mit mittlerer bis kräftiger Aktion, eine Futterkorb-Montage passend zur Strömung sowie feine Vorfächer mit kleinen Haken bilden die Grundlage. Als Köder haben sich Maden, Caster und kleine Boilies bewährt, kombiniert mit einem klebrigen, feinkörnigen Grundfutter im Futterkorb, das kontinuierlich lockt, ohne die Fische sofort satt zu machen.
Regelmäßiges, aber sparsames Nachfüttern über mehrere Würfe hält die Fische an der Stelle, während zu große Futtermengen den gegenteiligen Effekt haben können. Gerade an großen Flüssen wie der Donau lohnt es sich, verschiedene Distanzen und Stromkanten auszuprobieren, bis die aktive Fresszone gefunden ist. Im Video oben siehst du diese Taktik direkt an der Donau im Einsatz.
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